Floristische Rundbriefe (FloRu)

ISSN: 0934-456X | Online ISSN: 2700-659X | Since 1966

MANUSKRIPTRICHTLINIEN

Das Journal FLORISTISCHE RUNDBRIEFE publiziert wissenschaftliche Aufsätze und Kurzbeiträge zur Identifizierung, Verbreitung, Taxonomie, Biologie und Populationsdynamik sowie zu Naturschutzaspekten von Gefäßpflanzen und anderen Pflanzengruppen (Moose, Flechten, Makroalgen) in Deutschland und Mitteleuropa. Besonders erwünscht sind Hinweise zur Bestimmung leicht verwechselbarer Taxa, auch im vegetativen Zustand, sowie von neu auftretenden oder sich ausbreitenden Sippen. Methodisch weiterführende Arbeiten zur floristischen Kartierung sowie zur Nutzung und Auswertung floristischer, pflanzensoziologischer, pflanzengeografischer und biologischer Datenbanken sind ebenfalls sehr willkommen. Wer Manuskripte für FLORISTISCHE RUNDBRIEFE abfassen und einreichen möchte, halte sich bitte an die folgenden Regeln.

Einreichung von Manuskripten

Manuskripte in deutscher oder englischer Sprache sind bei der Schriftleitung vorzugsweise digital als Word-Dokument (*.docx) in Form einer Fließtextdatei ohne Formatierung, mit breitem Rand und einfachem Zeilenabstand und in Times New Roman 14 einzureichen. Es können jedoch auch handschriftlich verfasste Dokumente eingereicht werden, deren Annahme von der Schriftqualität im Hinblick auf die weitere Bearbeitung abhängig ist. Der Erhalt der Datei oder des Schriftstückes wird bestätigt und das Manuskript wird von der Schriftleitung begutachtet. Nach Bearbeitung erhalten die Autoren eine Korrekturfahne zur Endkontrolle, welche nach Umsetzung der Korrekturvorschläge erneut bei der Schriftleitung eingereicht werden soll. Korrespondenz bezüglich Empfang, Überarbeitung und Annahme des Manuskriptes richtet sich, wenn nicht anders erwünscht, an den/die Erstautor/in.

Titelseite

Die Titelseite jedes Manuskriptbeitrags soll enthalten: Titel; Autoren (mit ausgeschriebenen Vor- und Zunamen); Kurzfassung (in deutsch); Schlüsselwörter (deutsch); Abstract (in englisch, mit englischer Übersetzung des Titels); Keywords (englisch). Begriffe aus dem Titel bitte nicht bei den Schlüsselwörtern/keywords wiederholen. Wissenschaftliche Pflanzennamen im Titel und bei den Schlüsselwörtern/keywords erscheinen in der Regel ohne Autorenzitat. Kurzfassung und abstract (jeweils nicht mehr als 150 Worte) sollen informativ, nicht summarisch sein.

Textstruktur

Der Text kann durch nummerierte (1., 2., 2.1., 2.2., usw.) Überschriften in Kapitel und Unterkapitel gegliedert werden. Nicht nummeriert werden Danksagungen, Literatur und Anschriften der Verfasser am Ende des Manuskriptes. Hinsichtlich der Kontaktdaten kann jede Autorin und jeder Autor eigenständig darüber entscheiden, ob sie / er aus Gründen des Datenschutzes seine E-Mail-Adresse veröffentlichen möchte. Die Angabe der E-Mail-Adresse ist nicht verpflichtend und kann auch auf Wunsch der Autorinnen und Autoren entfallen. Wissenschaftliche Namen, gleich welcher Rangstufe, Namen von Syntaxa sowie fremdsprachige Begriffe sind kursiv zu setzen.

Nomenklatur

Die Nomenklatur wissenschaftlicher Pflanzennamen richtet sich nach gängigen Standardlisten, zum Beispiel BUTTLER & HAND (2008) für Gefäßpflanzen, KOPERSKI & al. (2000) für Moose und SCHOLZ (2000) für Flechten. Abweichungen davon sollen vermerkt und mit Quellenangabe versehen sein.

Autornamen von Taxa und Syntaxa erscheinen in KAPITÄLCHEN und nur einmal, wenn erforderlich, und dann in der Regel bei der ersten Nennung im Text (außer im Titel). In KAPITÄLCHEN gesetzt werden ebenfalls Personennamen in bibliografischen Angaben, wobei sich an folgende Zitierweise zu halten ist: (WISSKIRCHEN & HAEUPLER 1998) oder: „... nach WISSKIRCHEN & HAEUPLER (1998) ...", oder bei mehr als zwei Autoren KRETZSCHMAR & al. (2007).

Literaturverzeichnis

Zitate in Literaturverzeichnissen sollen alphabetisch sortiert, auch wiederholt vorkommende Autorennamen stets ausgeschrieben werden. Es sind stets alle Autorennamen zu nennen, auch bei umfangreicheren Autorenteams. Längere Namen von Fachzeitschriften sollten abgekürzt werden (z. B. Verh. Ges. Ökol.). Bei mehreren Publikationen eines Autors bzw. mehrerer Autoren mit demselben Erscheinungsjahr sind die Jahreszahlen zusätzlich alphabetisch fortlaufend durch einen Buchstaben zu ergänzen (z. B. KEIL & LOOS 2003a, KEIL & LOOS 2003b usw.). Die Quelle wird vom Titel des Artikels durch einen Gedankenstrich „–" abgetrennt.

Beispiele für bibliografische Zitate:

Zeitschriftenartikel:
GAUSMANN, P., KEIL, P. & LOOS, G. H. 2007: Einbürgerungstendenzen der Zerr-Eiche (Quercus cerris L.) in urban-industriellen Vorwäldern des Ruhrgebietes. – Florist. Rundbr. 40: 31-39.

Buchkapitel:
HENKER, H. 2002: Rosa L. – Rose. – In: JÄGER, E. J. & WERNER, K. (Hrsg.), Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland 4, Gefäßpflanzen: Kritischer Band. 9. Aufl. S. 351-360. – Spektrum Akademischer Verlag; Heidelberg, Berlin.

Sammelband:
KORNECK, D., SCHNITTLER, M. & VOLLMER, I. 1996: Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen (Pteridophyta et Spermatophyta) Deutschlands. – In: BUNDESAMT FÜR NATURSCHUTZ (Hrsg.): Rote Listen gefährdeter Pflanzen Deutschlands. – Schriftenr. f. Vegetationskde. 28: 21-187.

Monografie:
KRETZSCHMAR, H., ECCARIUS, W. & DIETRICH, H. 2007: Die Orchideengattungen Anacamptis, Orchis, Neotinea. Phylogenie, Taxonomie, Morphologie, Biologie, Verbreitung, Ökologie und Hybridisation. – EchinoMedia Verlag; Bürgel.

Internetquelle:
BFN - BUNDESAMT FÜR NATURSCHUTZ (Hrsg.) 2008: FloraWeb: Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands. – http://www.floraweb.de/ [12.10.2016]

Tabellen und Abbildungen

Tabellen sollen fortlaufend nummeriert (Tab. 1, usw.) und mit einer Überschrift versehen sein. Abbildungen wie Zeichnungen, Scans (z. B. von Herbarbelegen) oder Fotos werden ebenfalls fortlaufend nummeriert (Abb. 1, usw.). Für die zur Begutachtung eingereichte Fassung können sie am Ende in die Word-Datei eingebunden werden oder als separate Grafikdateien eingereicht werden. Für Zeichnungen und Diagramme bitte schwarz-weiß und keine Graustufen verwenden und als Bitmap-Dateien (600 dpi) einreichen, Fotos vorzugsweise im Format *.jpg. Qualitativ gute Farbfotos können ebenfalls zum Druck angenommen werden, wenn dies sinnvoll erscheint. Denken Sie bei Pflanzen- oder Belegfotos an Maßstabsleisten, die auch bei Verkleinerungen brauchbar bleiben. Die maximale Größe für den Druck von Abbildungen einschließlich ihrer Beschriftungen beträgt 11 × 16 cm.

Tabellenüberschriften und Abbildungsunterschriften sollen in deutsch und englisch formuliert und am Ende des Textes zusammengestellt und in die Datei eingebunden sein. Sie müssen verständlich sein, auch ohne den Text zu konsultieren. Bei Fotos sollen Fotograf und Datum genannt werden. Datumsangaben nach dem Muster 10. 3. 2019. Verweise im Text beziehen sich auf Abb. 1, Tab. 1, usw.

Fundortangaben

Fundortangaben von Pflanzen sollen Datum sowie Messtischblatt- und Quadrantennummer enthalten, zusätzlich können Minutenfelder, Gauß-Krüger- oder UTM-Koordinaten angegeben werden. Für dokumentierte Pflanzenfunde sind anzugeben: Sammler/in und Sammelnummer, das Datum der Aufsammlung und in welchem Herbarium der Beleg hinterlegt wurde.

Nach der Annahme

Nach Annahme des Manuskripts, seiner Formatierung und Drucklegung erhält der Erstautor einen Satz Korrekturfahnen mit der Bitte um sorgfältiges Korrekturlesen und zügige Rücksendung. Alle Autorinnen und Autoren können, so die ausdrückliche Vereinbarung mit dem Verlag, ihre Bilder nach der Veröffentlichung in den Rundbriefen weiterhin verwenden und veröffentlichen. Jede Autorin und jeder Autor erhält ein separates PDF-Dokument des Beitrages sowie ein kostenloses Belegexemplar des Heftes, in welchem der Beitrag erschienen ist.

Indexierung und Impact Factor

Die Floristischen Rundbriefe wurden inzwischen in der Masterlist of Journals bei Thomson Reuters aufgenommen und bei BIOSIS ge-previewd. Im H-Index, u.a. aus google.scholar.com gespeist, erreichen die Rundbriefe Faktor 9.

Wir empfehlen, das kostenlose Programm "Publish or Perish" herunterzuladen (von harzing.com), dort kann man den H-Index von Zeitschriften und Autoren suchen.

Impact factor 2019:
Clarivate (Web of Science): Masterlist of Journals listed, BIOSIS previewed. H-Index: 9.

Kontakt für Manuskripteinreichungen:

Prof. Dr. Henning Haeupler
Fakultät für Biologie und Biotechnologie
Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150, D-44780 Bochum
E-Mail: henning.haeupler@rub.de

Dr. Peter Gausmann
Holper Heide 5c, 44629 Herne
E-Mail: peter.gausmann@botanik-bochum.de